Ehemaliger Einwohner Steinsfurts werden mit Kurzinformationen zu den Personen vorgestellt.

Schon rein zahlenmäßig war die Famile Weil die wichtigste jüdische Familie in Steinsfurt.

Familie Weil

 

 

 

Zur schnellen Übersicht haben wir eine Liste mit Namen zusammengestellt, die wir bei Steinsfurter jüdischen Familien gefunden haben.

Einige der hier aufgeführten Namen kommen aber auch bei nicht-jüdischen Familien vor.

  • Eichtersheimer
  • Freudenthaler
  • Grumbein
  • Hanauer
  • Kahn
  • Reis
  • Rosenhain (Rosenheimer)
  • Weil
  • Wertheimer
  • Wolfsbruck

(Die Liste wird vervollständigt)

 

 

Hedwig Freudenthaler geb Ottenheimer (1893 - 1945) war mit Ludwig Freudenthaler verheiratet. Nach seinem Tod zog sie zu ihrer Familie nach Heinsheim zurück. Sie wurde 1942 zunächst nach Gurs und von dort nach Auschwitz deportiert und ermordet.

Mehr über das Gedenkbuch

Eugen Jack war der Architekt, der im Auftrag von Hermann Weil die Kochschule in Steinsfurt baute.

Von der Gestapo wurde schon Mitte der 30-er Jahre eine Judenkartei geführt. Wir geben die Liste für Steinsfurt wieder.

Berta Mai, geb Reiss (1868 - 1943) wurde in Steinsfurt geboren. Sie wurde mit ihrem Mann Max Mai (1872 - 1943) nach Sobibor deportiert und dort ermordet.

lebte bis etwa eine Woche vor der Deportation nach Gurs in Steinsfurt und wurde später in Auschwitz ermordet.

Wir erinnern an die Menschen, die mit der jüdischen Gemeinde in Steinsfurt verbunden waren. Dabei geht es nicht nur um Mitglieder der Steinsfurter jüdischen Gemeinde. Auch an Verwandte, die nicht in Steinsfurt lebten und an Personen, die sonst wichtig waren, wird erinnert. Natürlich kann dies nur eine Auswahl sein.

Alphabetische Liste aller Personen

Die Geburtsregister vor 1900 sowie alle Heirats- und Sterberegister für Steinsfurt sind jetzt im Stadtarchiv Steinsfurt, die Geburtsregister nach 1900 sind im Standesamt Sinsheim.

Die Einwohner von Steinsfurt haben sich immer damit beruhigt, dass kein jüdischer Mitbewohner aus Steinsfurt deportiert worden ist.

Wir erinnern an die Menschen, die in Steinsfurt wohnten und dann von anderen Orten aus verschleppt und ermordet worden sind.

Der in Argentinien geborene Felix Weil (1898 - 1975) war der einzige Sohn von Hermann Weil. Er wurde vor allem dadurch berühmt, dass er das Institut für Sozialwissenschaften in Frankfurt mitbegründete und finanziell unterstützte.